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Auf dem Gelände des größten Stahlerzeugers in Europa
an der niederländischen Nordseeküste fallen täglich gewaltige
Mengen an Schlackenstoffen an. Diese werden mit 60 t Muldenkippern zur werkseigenen
Aufbereitungsanlage transportiert. Um die Reinigungskosten für die
Werksstraßen zu minimieren, entschloß man sich zur Anschaffung
einer WE-II. Hier kommt allerdings eine Version für 40 t Achslast und 3,7 m Fahrzeugbreite zum Einsatz. Die Leistung des Hydraulikantriebes beträgt 250 kW. Der Betrieb erfolgt automatisch. Das besondere der Anlage besteht darin, daß auch »normale« LKW die Anlage benutzen können. |
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| Trockenreinigung | ||||||||||||||||
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| Profilstahlrahmen, 40 t Tragfähigkeit, 3 Schwerlastroste großer Öffnungsweite, 2 Walzenpaare |
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| Besonderheiten | Funktion | |||||||||||||||
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Während des Auffahrens sind
die Walzen blockiert. Antriebsachsen werden durch die eigene Motorkraft
des LKW beschleunigt, andere Achsen über den Hydraulikantrieb. Die
Reinigung erfolgt nach dem Fliehkraftprinzip: Der Schmutz wird durch Zentrifugalkraft
und Vibration aus den Reifenprofilen und Radkästen herausgeschleudert
und fällt durch die Gitterroste in die unter der Anlage befindliche
Grube. Um den Reinigungsgrad zu erhöhen, kann bei Erfordernis eine Wassersprühanlage installiert werden. Das Wasser dient hierbei nur zur Befeuchtung der Reifen, der Wasserverbrauch beträgt ca. 25 l pro Fahrzeug. Der anfallende Schlamm sammelt sich in der Anlagengrube und kann von dort problemlos entsorgt werden. |
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